Einführung der Bürgerversicherung würde Arbeitsplätze vernichten

Nach einer Studie durch die gewerkschaftsnahe Hans- Böckler-Stiftung würde die Einführung einer bundesweiten Bürgerversicherung bis zu 100.000 Arbeitsplätze im Bereich der Privaten Krankenversicherung vernichten.

Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Das Gutachten „Auswirkungen der Bürgerversicherung auf die Beschäftigung in der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung“ wurde von Dr. Robert Paquet verfasst und geht davon aus, dass durch die Bürgerversicherung alleine 67.000 abhängig Beschäftigte in der privaten Versicherungswirtschaft und nochmals mehr als 10.000 freie Versicherungsvermittler ihren Arbeitsplatz mit Einführung der Bürgerversicherung verlieren würden.

In der Studie wurden die Auswirkungen der Einführung einer Bürgerversicherung auf die Arbeitsmärkte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV) untersucht. Dabei wurde als Ausgangspunkt die politischen Konzepte zur Einführung einer Bürgerversicherung zugrunde gelegt.

Beträchtliche Herausforderungen zu erwarten

In der Studie wird gezeigt, dass die Herausforderungen eines Übergangs in ein neues Krankenversicherungssystem beträchtlich sind. Mögliche Gestaltungsanforderungen ergeben sich dabei durch die unterschiedliche Struktur der Arbeitsmärkte und Geschäftsprozesse von gesetzlicher und privater Krankenkasse. Dabei spielt das nicht vorhersehbare Verhalten der Versicherten bei einer Einführung der Bürgerversicherung eine wichtige Rolle

Die Studie gibt damit laut der Hans Böckler Stiftung Hinweise für die Ausformulierung und Weiterentwicklung von Konzepten zur Einführung einer Bürgerversicherung. Dabei sollten die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt werden.

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